warum schule?

der einzige grund warum du weiterhin einen
vollzeit-job machst, 
obwohl du ihn hasst, 
ist das bedürfnis nach sicherheit und struktur. 

„aber wenn ich den job nicht mehr hätte, 
würde ich in ein großes loch fallen.“ 

na dann lieber drin bleiben. 

mal ehrlich:
warum würdest du denn in ein großes loch fallen?

weil wir verlernt haben aus uns selbst zu wirken. 
weil wir verlernt (oder auch nie gelernt) haben, 
uns unsere eigenen aufgaben zu geben. 

viele brauchen anscheinend jemanden, 
der ihnen sagt, was sie zu tun haben. 

und oft gehört habe ich: 

es gäbe einfach zwei typen von menschen. 
der eine brauche die anweisungen,
der andere wisse wo’s langgeht. 

für mich steckt da ein falsches menschenbild drin. 
meiner ansicht nach ist es in jedem baby angelegt, 
hier auf der erde etwas bestimmtes tun zu wollen. 

dass man dann zu jemand geworden ist, 
der davon nichts mehr weiß, 
liegt wohl eher daran, 
dass es einem ausgetrieben wurde. 

„lass das!“
„sei nicht so [wie du bist]!“
„mach was vernünftiges!“
„benimm dich!“

in jedem kind schlummert genialität.
in jedem kind schlummert wahnsinnig viel potential.

jedes kind hat es verdient, 
in einem umfeld aufzuwachsen, 
in dem es gesehen, gewürdigt und dann gefördert wird. 

und weil das schulsystem das einfach nicht vermag,
brauchen wir neue wege.  

und unser liebes deutschland ist mit schweden das einzige land in europa, 
in dem kinder gezwungen werden, da durch zu gehen. 

die abschaffung dieses zwangs wäre ein schritt. 

ja, es gibt die perspektive,
dass es für viele kinder ein „upgrade“ des umfelds ist,
in die schule zu kommen,
weil das elternhaus einfach eine katastrophe ist. 
 

für sehr viele ist es aber leider ein „downgrade“,
eine bremse, ein klotz am bein.

als ich das erste mal videos von erwachsenen gesehen habe, die nie in die schule gehen mussten,
sondern durften wenn sie wollten, 
die voll und ganz in ihren interessen versinken durften, 
da alles aufsaugen und experimentieren durften, 
und gesehen habe,
was das für besondere personen sind, 
wie viel reifer die wirken,
wie viel gefestigter als persönlichkeit, 

da habe ich mich wehmütig gefragt: 
„wer wäre ich wohl jetzt,
wenn ich durch diesen ganzen scheiß
nicht hätte gehen müssen?
wer wäre ich jetzt, wenn ich früh
gesehen, erkannt und gefördert worden wäre?“

und weil „wäre“-sätze müßig sind, 
liegt mein sinn dieser erfahrung in der erkenntnis, 
dass wir eben genau so etwas brauchen:

die individualität von kindern
zur grundlage von bildung zu machen,
statt alle über einen kamm zu scheren. 

von kindern lernen, 
statt sie zu erwachsenen machen zu wollen.

aufwachsen neu denken. 

bildung neu denken.

03.03.2015




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echt.
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warum schule? warum schule?