morgens senden.

hier schon mal angerissen:
es ist die richtung.

aus dem kopf: ausdruck.
in den kopf: konsum.

das eine ist nicht besser oder schlechter als das andere,
aber ich habe häufig bei mir und anderen ein ungleichgewicht wahrgenommen:
mehr konsumieren als
produzieren, schreiben, sagen, schaffen.

ja, das lesen von texten, das schauen von videos, das hören von audio-beiträgen oder radio, das hat alles seinen platz und ich möchte es nicht missen.

aber: morgens? nein, danke!

für mich hat jede tageszeit
seine eigene spezifische qualität.

das besondere am morgen ist für mich,
dass er maßgebend den rest des tages prägt.

stehe ich früh auf, gehe morgens schwimmen, hat der komplette tag eine andere qualität. es fällt mir einfacher die schwereren aufgaben anzugehen, bin motivierter.

entsprechend möchte ich mir morgens
input vom hals halten, so lange es nur geht.
keine email,
kein facebook,
kein twitter,
kein radio,
keine zeitung,
kein video.

hey, der tag hat begonnen,
damit ich etwas in bewegung bringe.
aus mir heraus. proaktiv.

wache ich auf und denke „oh nein, nicht aufstehen“ ,
fällt es mir viel schwerer überhaupt produktiv zu sein.

dann suche ich eher nach irgendeinem input,
der mich unterhält (bzw. eigentlich ablenkt.)
konsumieren bringt einen automatisch
in eine reaktive haltung.
da sagt jemand was,
ich reagiere drauf.

anders runtergebrochen:
damals fing mein tag an mit der frage:
was haben die anderen heute zu sagen?

heute fängt mein tag an mit der frage:
was habe ICH heute zu sagen?

90% der texte hier entstehen morgens,
bevor ich diesen ganzen internetkram überhaupt erst aufgemacht habe.
kabelinternet hilft mir dabei.

sowie das prinzip:
morgens senden,
später empfangen.

probier’s doch mal aus!

09.03.2015

reclaim your thoughts.
ideen vs. tat
primark-guerilla
entscheidungen sind weggabelungen.
wasser.
warum alkohol?
öffentlich auffallen.
lasst uns zunächst 100% mensch-sein, bevor wir versuchen cyborgs zu werden.
deine idee gehört dir nicht.
lineare lebensläufe.
kunst lebt von persönlichkeit.
kreisläufe.
probieren geht über studieren.
jotbrob: wise choosely.
bugfix yourself: plädoyer für innere arbeit.
schreiben ohne kopf.
dekadent.
benutz dein handy bis es kaputt ist.
der körper: kartographie deiner seele
klarer unterwegs mit morgenseiten
denken und sitzen.
denken und gehen.
nachhaltigkeit.
problem im geldsystem #2: zins
problem im geldsystem #1: geldschöpfung
warum schule?
wir brauchen keine angepassten mehr
fighten im außen vs. frieden im inneren.
the glory of kabelinternet
die virtualität von schuld.
ich vertraue auf meine sinne.
follow your excitement
ach du bist doch voll eso.
sich ernst nehmen.
luft an kopf.
der frühe vogel fängt den wurm.
sich zeigen.
was soll man machen?
erwartungen und bedürfnisse
blogeintrag oder fragment?
der fisch und die angel.
massiv muss wachsen.
beobachtung statt bashing.
es ist die richtung
show up for your life!
society & human needs
man müsste / es bräuchte
guten morgen
opfer
ein spiel.
fuck you!
flüchtig.
echt.
was geht.
sitzen.
muss & will

morgens senden. morgens senden.